Geschichte

Weingut:

Schon unser Großvater, Karl Gilles, verstand es, den Steilhängen des Ahrtals die kostbaren Rebensäfte zu entlocken. In Seiner Position als Kellermeister und Geschäftsführer des Marienthaler Winzervereins verbrachte er seine Zeit damit, nach alter Väter Sitte, aus den frisch angelieferten Trauben der Vereinsmitglieder die typischen Rotweine der Ahr herzustellen.
Geduld, Fingerspitzengefühl, und eine große Portion Idealismus sowie eine feine Nase waren auf dem Weg von Maische zum Qualitätswein seine besten Helfer. Diese unerlässlichen Eigenschaften von Opa Karl hat er natürlich auch seinen beiden Söhnen, Fritz und Hermann, vererbt.

Fritz (August Friedrich Gilles), der in seine Fußstapfen treten sollte, gründete zusammen mit seiner Frau Leni, nach einer bodenständigen Ausbildung im Winzerverein und langjähriger Anstellung dort, unser heutiges Weingut. Fritz sei Dank!
Über viele Jahre hinweg haben unsere Eltern eine Institution aus dem Weingut gemacht. Fritz, der sich um die Weinberge und die Kellerarbeit gekümmert hat, trotz schwerer Arbeit aber das Lachen nie verlernt hat und Leni unser österreichisches Import, die mit ihrer geselligen, mütterlichen Art der Weinstube und den Fremdenzimmern Wärme und Gemütlichkeit eingehaucht hat und bei der sich jeder Gast immer wie zu Hause gefühlt hat.

Seit etwa 10 Jahren nun, nachdem Fritz und Leni ihren wohlverdienten Ruhestand angetreten haben und sich ganz den 5 Enkeln widmen, führen wir nun die Familientradition im Sinne unsere Eltern fort. Wir legen immer noch viel Wert auf Opa Karls unerlässlichen Eigenschaften, sowie die Herzlichkeit und Wärme, die Fritz und Leni zum Weingut beigetragen haben und wer weiß, vielleicht reihen sich ja auch Franz und Corinna einmal in den "Winzerstammbaum" ein.

 

Marienthal:

Am Rotwein-Wanderweg gelegen, war der Ort schon immer durch einen Bach geteilt. Der westlich des Bachs gelegene Teil gehört heute zur Gemeinde Dernau, Verbandsgemeinde Altenahr. Der östliche Teil von Marienthal ist Stadtteil von Bad Neuenahr - Ahrweiler.

Sehenswürdigkeiten:
Die Ruine des Klosters der Augustinerinnen (1137) erinnert an das älteste Kloster im Ahrtal. Abt Borno von Klosterrath erhielt 1136 von Graf von Saffenburg die Bauerlaubnis des Stiftes für adelige Chor- und bürgerliche Laienschwestern. Im Dreißigjährigen Krieg brannten die Franzosen (1646) die Gebäude nieder. Der Neubau (1699) wich von der mittelalterlichen Anlage grundlegend ab. 1811 erfolgte die Aufhebung des Klosters. In der Mitte des 18. Jh. wurde der Rokokopavillon erbaut, seit 1925 Sitz der Staatlichen Weinbaudomäne Marienthal. Seit 2004 befindet sich die ehemalige Weinbaudomäne in privaten Händen.

Weitere Interresante Informationen zu unserer Region finden Sie auf unserer Linkseite.